Distrikt 89 - International Inner Wheel

Liebe Inner Wheel Freundinnen

vielen Dank für das Vertrauen, das Sie in mich setzen. Ich werde mich bemühen, das Amt ihrer Präsidentin im Distrikt 89 mit Elan, Umsicht, Neugier, Rücksicht und vielen neuen Einsichten auszufüllen. Dabei bin ich mir sicher, dass mein Vorstand mich in allen Belangen unterstützen wird, denn Distriktspräsidentin zu sein ist auch ein Teamjob. Was hat mich bewogen, der Idee meines Clubs, des IWC Kiel, zuzustimmen, mich als Schatzmeisterin in den geschäftsführenden Distriktsvorstand zu schicken?

Mehrmals hatte ich vorher als Delegierte an Distriktskonferenzen teilgenommen und, wie sich einige von Ihnen sicher erinnern können, auch häufiger das Wort ergriffen. Noch etwas Genaueres über die Arbeit im Distrikt zu erfahren und vielleicht auch den Kritikern aus dem Hintergrund besser entgegentreten zu können, das hat mich gereizt und mir bis jetzt auch viel Freude gemacht. Man muss sich im Klaren sein, dass International Inner Wheel eine Organisation darstellt, die in 103 Ländern, verteilt über alle Kontinente, verbreitet ist. Wenn alle Inner Wheelerinnen trotz ihrer unterschiedlichen kulturellen Herkunft die gleichen Ziele verfolgen, die gleichen Vorstellungen von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und internationaler Verständigung haben sollen, dann bedarf es bestimmter Strukturen, die diese Gemeinsamkeit gewährleisten. Diese Strukturen sind in der Satzung beschrieben. Alle drei Jahre werden sie durch die World Convention den neuen, zeitgemäßen Anforderungen angepasst. Nicht jede Änderung gefällt uns gleich gut, manche von uns gewünschte Änderung kommt gar nicht zustande oder nur teilweise. Das werden wir auch wieder im nächsten April in Istanbul erfahren. Damit müssen wir leben und daraus unser gemeinsames Leben im Inner Wheel in Club und Distrikt gestalten. Dieses Gestalten soll in meinem Jahr ein Thema sein. Unsere Leitfäden sind nicht mehr ganz neu. Internetnutzung und neue Archivverwaltung kommen hinzu. Damit alle Clubs auf dem gleichen Wissensstand sind und passende Kommunikationsformen entwickelt werden können, wollen wir uns mit diesen Themen auf der nächsten Herbstkonferenz beschäftigen. Sie dürfen sich alle dazu gern im Vorweg Gedanken machen und diese in Vorschläge oder auch Anträge münden lassen.

„Freundschaft, Toleranz, Hilfsbereitschaft sind unsere Stärke“

ist mein Motto. Freundschaft: Wir nennen uns Freundinnen, das irritiert Außenstehende schon manchmal. Nur weil jemand die Frau eines Rotariers ist oder eine andere zulässige Voraussetzung für die Mitgliedschaft bei IW erfüllt, ist sie gleich Freundin so vieler anderer Freundinnen? Klingt das nicht ein bisschen wie „Parteifreund“? Wir sollten alle darauf achten, dass dieser Eindruck nicht entsteht. Alles was im Rahmen unserer Satzung für IW getan wird, ist erst einmal zu achten und zu tolerieren. Dies meine ich mit Toleranz: Toleranz nach innen, denn dann sind wir eine vielfältige, ideenreiche und anziehende Gemeinschaft. Und wenn doch einmal Kritik nötig ist, dann soll sie offen, freundlich und direkt vorgebracht werden.Dass wir von Hilfsbereitschaft etwas verstehen, sieht man an den vielen sozialen Projekten, aber auch an den Hilfen, die Clubfreundinnen erfahren, wenn sie in Nöten sind. Von diesen Stärken möchte ich im kommenden Jahr profitieren. Jeder Clubbesuch und auch die Club übergreifenden Veranstaltungen werden meinen Horizont erweitern, vor allem natürlich auch die World Convention, und ich hoffe, dass ich das Amt so gestalten kann wie Sie und ich uns das wünschen.

Wie beim Treffen der Vizepräsidentinnen im letzten März vorgestellt, habe ich mich aus persönlichem Mitempfinden – zwei Kinder einer Clubfreundin im IWC Kiel sind erkrankt - für ein gemeinsames Projekt im Distrikt zugun- sten des Fördervereins für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Kiel e.V. entschieden.Selbstverständlich steht jedem Ihrer Clubs frei, sich daran zu beteiligen. Freuen würde ich mich sehr, wenn wir gemeinsam einen Beitrag leisten könnten, um das Leid in den betroffenen Familien zu lindern.