Distrikt 86 - International Inner Wheel

Aktuelles 2011

 
05.12.2011

Pastpräsidentinnentreffen Jahrgang 2004/05

Seit nunmehr sechs Jahren, zum ersten Mal im Jahr 2005 auf Einladung der jetzigen Distriktpräsidentin Anne Jaeger nach Mainz, treffen sich die Präsidentinnen des Jahres 2004/05 einmal jährlich zu einem gemeinsamen Wochenende. Die Damenrunde wurde inzwischen um den Kreis der rotarischen Partner erweitert.

In diesem Jahr fand das Treffen in Luxemburg statt. Liebevoll organisiert durch die damalige Distriktpräsidentin Brigitte Kopper erfreuten sich die Ausflügler an einer sehr interessanten Stadtführung, einer hervorragenden Weinprobe und einem lukullischen Abendessen. Freundschaft wurde gelebt bei regem Gedankenaustausch und lebhaften Gesprächen.
Anne Jaeger

16.11.2011 - Nachruf

Zum Tode von Sylvia Dreis


Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Ich leb’ in Euch und geh’ durch Eure Träume.
(Michelangelo)

Sylvia Dreis
* 01. 01. 1956    †13. 10. 2011


Viel zu früh mußten wir - zutiefst bestürzt - von dieser wunderbaren Freundin, einer beigeisterten Inner Wheelerin, für immer Abschied nehmen. Ihre heimtückische Krankheit zu besiegen, war ihr erklärter Wunsch. Zu unser aller tiefen Traurigkeit konnte er ihr nicht erfüllt werden.

Mit großem Engagement hat sie vor zehn Jahren ihren Inner Wheel Club Loreley-Nastätten gegründet, den sie in den folgenden Jahren auf einen guten Weg brachte. Darüber hinaus hat sie sich mit bemerkenswertem Einsatz als Präsidentin unseres Distrikts in 2006/2007 große Sympathien erworben. Außerdem wurde sie 2008 koordinierende Redakteurin der Inner Wheel Rundschau, deren erfolgreiche Erweiterung und Umgestaltung ihr ein besonderes Herzensanliegen war. Ihren bemerkenswerten Einsatz für die Ziele von Inner Wheel konnte sie u. a. auch als Proxy Vote Holder bei den World Conventions in Neuseeland und Malaysia verwirklichen.

Von Herzen danken wir Sylvia Dreis für ihren leidenschaftlichen Einsatz bei Inner Wheel, insbesondere aber für ihre vielfältigen Verdienste in unserem Distrikt. Ihr jederzeit heiteres Wesen und ihre liebenswürdige Verbundenheit werden wir sehr vermissen.

Distriktsvorstand D 86
Präsidentin Anne Jaeger

10.10.2011 - Bericht über die Reise nach Seelow vom 16. - 18. September 2011

BESUCH IN SEELOW


In den frühen Morgenstunden des 16. September brachen 33 Inner Wheel Freundinnen aus Bad Kreuznach, Baden-Baden, Böblingen, Esslingen, Heidelberg, Kaiserslautern, Karlsruhe, Mainz, Mannheim, Ortenau, Saar, Stuttgart und Worms auf, um nach Seelow zu reisen. Schon auf der Bahnreise sorgte das unsichtbare Band der Freundschaft für angeregte Unterhaltung.
Auch das zum üppig grün wechselnden Landschaftsbild mit unendlicher Weite sorgte für eine kurzweilige Bahnreise und ließ eine strukturschwache Gegend erahnen.
In Seelow/ Gusow wurde uns ein herzlicher Empfang durch das CVJM-Team, die uns durch das Wochenende leiteten, zuteil.
Seit 1990 ist der CVJM Oderbruch e.V. im Oderbruch in der Kinder-und Jugendarbeit aktiv, betreibt zwei Jugendhäuser – in Seelow und Wriezen, ein mobiles Jugendzentrum, gestaltet Schulsozialarbeit an der Oberschule in Wriezen und hat ein vielfältiges Angebot an Ferienfreizeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Unsere erste Station führte uns unmittelbar zum „Mobilen Jugendzentrum“ nach Altwriezen, unserem blauen Bus. Eine bunte Kinderschar spielte dort fröhlich im und um den umgebauten 18 Meter langen Gelenkbus. Wir bestaunen die Spielecken, Bücher und kleine Küche im Bus und erleben das Betreuen und Anleiten der Kinder durch eine CVJM-Mitarbeiterin. Die Distriktpräsidentin Anne Jaeger überreicht die mitgebrachten Süßigkeiten, die freudig von den Kindern aufgenommen werden und eine Spende für einen gemeinsamen Koch- und Spiele -Abend mit den Kindern an den betreuenden Sozialarbeiter.
 
Wir erahnen, dass dieser Bus, der wöchentlich regelmäßig die Orte Manschow, Altreets, Neutrebbin, Haselberg und Schutzendorf anfährt, sehnsüchtig von Kindern und Jugendlichen in der ländlichen Einsamkeit erwartet wird.


Nach Gruppenbildern und Verabschiedung werden wir von CVJM-Mitarbeitern zum Johanniter-Gymnasium nach Wriezen gebracht. Gegründet im August 2007 ist Trägerin der Schule die Schulstiftung der evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Johanniterorden. Zielsetzung des Ev. Johanniter-Gymnasium ist, christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik zu verbinden und so lautet das Schulmotto: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“.
Wir besichtigen anschließend das Jugendhaus Wriezen ; dort sind wir eingeladen, das 5-jährige Bestehen des Jugendhauses zu feiern. Diverse Ansprachen des Pfarrers, CVJM-Leiters sowie des Bürgermeister zeigen uns die Vielfältigkeit und Bedeutsamkeit im CVJM Haus in Wriezen auf. Fünf Tage in der Woche ist hier geöffnet: Aktivitäten beim Kicker, Tischtennis, Billard, Gesellschaftsspiele,Musik, Kochen, Theaterspielgruppen usw. werden mit einer Bildergalerie untermalt. Ebenso werden Gründungs- und Renovierungsbilder gezeigt.
Die Arbeit im Jugendhaus beeindruckt uns sehr, so dass unsere Distriktpräsidentin Anne Jaeger und Veronika Bleyl eine Spende für die ehrenamtlichen Helfer machen, um eine gemeinsame Feier auszurichten.


Wir folgen der herzlichen Einladung der Familie von der Marwitz in Friedersdorf. Hans Georg von der Marwitz spricht als galanter Gastgeber seinen Dank hinsichtlich unseres sozialen Engagements aus und wir lauschen bei köstlichem Abendessen dem traditionsgeprägten Leben der Familie von der Marwitz. Hans Georg von der Marwitz ist seit 1988 Mitglied des Johanniterordens und ist u.a. Vorstandsmitglied und Schatzmeister im CVJM im Kirchkreis Oderbruch e.V. und vor allem für die Jugendarbeit zuständig.


Am nächsten Tag besuchen wir den deutschen Soldatenfriedhof Lietzen, der bereits 1945 angelegt wurde . Über 1000 Soldaten wurden hier zur letzten Ruhe gebettet. 1992 erfolgte eine Teilsanierung und Herrichtung eines Gräberfeldes für Zubettungen. Wir werden Zeitzeuge von gefunden sterblichen Überresten, die würdevoll begraben werden sollen. Mit einer Kranzniederlegung und Andacht durch den CVJM-Pfarrer gedenken wir der Toten. Beim Besuch der Gedenkstätte „Seelower Höhen“ werden wir einprägsam über die Schlacht um die Seelower Höhen informiert. Vor uns liegt das ehemalige Schlachtfeld, auf dem die deutsche Ostfront durch einen groß angelegten Angriff der Roten Armee niedergeschlagen und damit der Weg nach Berlin frei wurde. In Frankfurt (Oder) wandeln wir bei einem geführten Stadtspaziergang auf den Spuren von Kleist.


Beim Abendessen befinden wir uns wiederrum in geselliger Begleitung der CVJM-Mitarbeiter, die von unserer Distriktpräsidentin mit dem Distriktwein beschenkt werden.
Am Sonntag wohnen wir dem Gottesdienst in Seelow bei, hören bei der Willkommensansprache des Pfarrers die Geschichte der evangelischen Stadtkirche und werden mit einer köstlichen Suppe einer engagierten CVJM-Dame verköstigt. Wir werden durch das Jugendhaus Seelow geführt und erahnen auch hier das sinnvolle Agieren mit den Jugendlichen. Nach einem kleinen Stadtrundgang durch Seelow werden wir dann an den Bahnsteig gebracht.


Dankbar nehmen wir Abschied vom CVJM-Team. Mit Geschenken und Worten unserer Distriktpräsidentin Anne Jaeger anlässlich der verschiedenen Besuche haben wir uns bei den Betreuern und den Projektverantwortlichen für deren Engagement bedankt. Auf der Heimfahrt bestärken wir uns wiederholt, wie einprägsam und erlebnisreich diese Reise für uns alle gewesen ist und welche Bedeutung dieses Projekt durch den persönlichen Kontakt zu dem CVJM-Team erlangt hat. In einem Gebiet hoher Arbeitslosigkeit und dünner Besiedlung wird überzeugende Jugendarbeit geleistet. Auch das gegenseitige Kennenlernen und die Sympathie unter uns Freundinnen lassen dieses Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Claudia Herzog-Drechsler

31.07.2011 - IWC Stuttgart - Regiotreffen

VON CLUB ZU CLUB

 
Am 30. Juni war der IWC Stuttgart Gastgeber für den RegioTreff. 38 Innerwheelerinnen aus Stuttgart, Esslingen, Böblingen, Neckar-Teck und Schwäbisch-Gmünd trafen sich auf dem Killesberg in Stuttgart in der Weißenhof-Siedlung vor dem als Museum restaurierten Le Corbusier Haus.
Le Corbusiers Entwurf für die Stuttgarter Häuser stammt aus dem Jahr 1927. Die Weißenhof-Siedlung, entstanden als Mustersiedlung für eine Ausstellung des Deutschen Werkbundes, umfasste ursprünglich 33 Häuser, heute sind noch elf im Original erhalten. Die Gebäude für den „modernen Großstadtmenschen“ waren experimentell angelegte Bauten, die Funktionalität und Ästhetik zugleich verkörpern sollten. 17 Architekten, darunter Le Corbusier und Walter Gropius, waren daran unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe beteiligt.
In Hitlerdeutschland war die Siedlung als „Berberdorf“ verfemt, es gab Überlegungen, die Weißenhof-Siedlung komplett abzureißen. Im Zweiten Weltkrieg wurden einige Häuser zerstört, andere wurden später abgerissen und konventionelle Gebäude traten an ihre Stelle. Erst 1958 wurden die verbliebenen Bauten unter Denkmalschutz gestellt. 
Im Juni wurde der zweite Anlauf, die Weißenhof-Siedlung zum Weltkulturerbe erklären zu lassen, von den Unesco-Experten wieder abgelehnt.
Wir hatten die „volle Führung“ gebucht, die uns 2 ½ Stunden lang spannende Information geliefert hat. Danach genossen wir ein italienisches Mittagessen und hatten Zeit für Gespräche. Es war ein rundum schöner Tag.

 
Den nächste RegioTreff 2012 wird der IWC Neckar-Teck organisieren.
Heide Dannenmann, IWC Stuttgart

Veronika Bleyl, DP 2002/2003 informiert über

Was ist eine IIW-Convention

Seit 1970 findet alle drei Jahre eine International Inner Wheel Konferenz in unterschiedlichen Städten, Ländern und Kontinenten statt. Jedes Inner Wheel-Land kann sich um die Ausrichtung der Konferenz bewerben.

Im Jahr 1970 waren es die Niederlande mit Den Haag, 1997 Deutschland mit Berlin und 2O12 wird es die Türkei mit Istanbul sein.

Jede Inner Wheelerin weltweit ist zu dieser internationalen Konferenz eingeladen und kann an ihr teilnehmen. Es ist eine gute Gelegenheit, Freundinnen aus vielen Ländern zu begegnen und die internationale Atmosphäre von Inner Wheel kennenzulernen. Ein einmaliges Erlebnis, das sicherlich empfehlenswert ist und den Blick über den Tellerrand hinaus lenkt.

Die Konferenz dient aber nicht nur der Freundschaft und dem touristischen Vergnügen, sie ist auch eine Arbeitskonferenz. Änderungen und Ergänzungen der internationalen Inner Wheel Satzung können nur durch Abstimmungen auf dieser Internationalen Inner Wheel Konferenz erfolgen.

Jeder Club, jeder Distrikt, jeder Nationale Vorstand (was für uns derzeit nicht zutrifft) hat das Recht, Anträge zur Änderung oder Ergänzung der Internationalen Inner Wheel-Satzung einzureichen. Innerhalb einer bestimmten Frist (im Allgemeinen 18 Monate vor der IIW Konferenz) müssen die Anträge bei der Internationalen Inner Wheel Verwaltung (IIW Headquarters) eingegangen sein. Dort werden die Anträge geprüft, ob sie fristgerecht, formgerecht und in verständlichem Englisch vorgelegt wurden. Doppeleinreichungen zu bestimmten Themen werden aussortiert. (Es gehen meist etwa 100 Anträge ein, von denen etwa 30 -40% zur Abstimmung kommen).

Wer darfüber diese Anträge (Proposals) abstimmen?

Jeder Club hat eine Stimme und kann eine stimmberechtigte Delegierte (Voting Delegate) zur Konferenz entsenden.

Jeder Distrikt-Vorstand hat eine Stimme und kann eine Stimmbevollmächtigte (Proxy-vote- holder) zur Konferenz entsenden, die auch alle anderen Clubs vertreten und für sie abstimmen kann, falls die Clubs nicht selbst eine Voting Delegate entsenden wollen oder können. Ihre Vollmacht darf allerdings die Anzahl von 70 Stimmen nicht überschreiten.

Anträge zur Änderung der internationalen Inner Wheel-Satzung müssen bei der Abstimmung eine 2/3-Mehrheit erreichen; bei allen anderen Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit.

Jeder Club, jeder Distrikt, jedes Land trägt die Kosten für die entsandten Voting Delegates, Proxy-vote-holders etc.

Die Abstimmungsunterlagen zu den Proposals, die jetzt von der IIW Verwaltung an die Clubs geschickt wurden, geben den Clubs die Möglichkeit, ihre Entscheidungen zu den einzelnen Proposals einzubringen und ihrer Voting Delegate oder der Proxy-vote-holder des Distrikts

30.04.2011

Regiotreffen Bodensee

Im Jahr 2010 kamen die Freundinnen, Mechthild von Graevenitz, Governor Schweiz Pirkko Schindler, Vize Governor Schweiz und Beatrix von Fassong,Past-Distrikts Präsidentin D 86 Deutschland,in freundschaftlicher Runde zusammen, um über die Möglichkeit eines Regio Treffens Bodensee, nach zu denken.
Die Idee ist ein grenzüberschreitendes Treffen der Clubs der Dreiländerregion Deutschland, Österreich, Schweiz ins Leben zu rufen.

So kamen am 30. April 2011 die Vertreterinnen der anrainenden Clubs zu einem Vorgespräch zusammen.


Dieses Vorgespräch war ein großer Erfolg und so wird das erste Regiotreffen Bodensee am Samstag, den 24. März 2012 in der Region Konstanz oder Überlingen stattfinden.
Es werden voraussichtlich 7 Clubs daran teilnehmen.
IWC Bodensee  D
IWC Constantia D
IWC Innsbruck  A
IWC Kreuzlingen-Konstanz CH
IWC Lindau D
IWC Lichtental-Rheintal CH
IWC St. Gallen CH

Beatrix von Fassong

28.05.2011

Pastpräsidentinnentreffen Amtszeit 2009/2010

Erstes Past-Präsidentinnen Treffen der Amtsträgerinnen des InnerWheel Jahres 2009/2010

Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass die Freundschaft die in dem Amtsjahr entstanden ist, durch das Treffen fortgesetzt und vertieft werden soll. So trafen sich am Samstag, den 28. Mai, 15 Freundinnen in Weinsberg am Fuß der Burg Weibertreu. Die Freundinnen Kaija Eckert und Sabine Herzberger haben die fabelhafte Organisation übernommen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen bezwangen die Damen die Burg erfuhren dort viel historisches und genossen bei schönsten Wetter bei Kaffee und Kuchen den einzigartigen Blick in die liebliche Landschaft.
Beim gemeinsamen Abendessen wurden die vielen Gespräche fortgesetzt, einige Past- Präsidentinnen begegneten sich zum ersten Mal und so kam es zu einem nicht enden wollenden Gedanken- sowie Erfahrungsaustausch.
Der Abend war lang und nach einer kurzen Nacht trafen wir uns, nach dem Frühstück, zur Besichtigung des Justinus Kerner Haus und erfuhren dort in Form einer sehr amüsanten, humorvollen Führung über das bewegte Leben des berühmten dichtenden Mediziners Dr. Justinus Kerner. Heute würde man ihn als kuriosen Allrounder bezeichnen.
Es ist immer wieder sehr spannend  und motivierend zu erfahren wenn sich Inner Wheel Freundinnen begegnen, die sich zuvor nie gesehen haben, auf einander zugehen und sich sofort ohne zu zögern verstehen.

 


So zeigt es sich mal wieder, dass Inner Wheel Freundschaft funktioniert und so haben sich alle Freundinnen begeistert geeinigt, sich im nächsten Jahr wieder zu sehen.
So treffen wir uns im nächsten Jahr am Samstag, den 16.6. auf Sonntag den 17.6. 2012 in Schwäbisch Hall. Dieses Treffen wird von Irmi Schuster organisiert.

Beatrix von Fassong
Distriktpräsidentin 2009/2010

09.04.2011

Charterfeier IWC Ravensburg


Am 9. April 2011 fand die Charterfeier des IWC Ravensburg statt. Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht mit vielen Fotos.  mehr