Distrikt 88 - International Inner Wheel

 

 

Ballzeitung Benefizball der Hofer Service Clubs 2017 - Tanzen und dabei etwas Gutes tun" am 4.11.2017

 

 

 

 

 

63. Distriktkonferenz in Nürnberg

Am Samstag, den 21. Oktober fand die 63. Distriktskonferenz des Distrikts 88 im Hotel Maritim in Nürnberg statt. Die Konferenz fand grosse Resonanz.

Unsere Distriktspräsidentin Manuela Hiller v. Gaertringen-Krapf  konnte, neben den Delegierten, zahlreiche Inner Wheel Freundinnen begrüßen.

Nach dem Aufruf der Delegierten und der Genehmigung des letzten Protokolls erfolgte ein ausführlicher Tätigkeitsbericht der Nationalen Repräsentantin Ute Peithmann-Koch.

 

Manuela Hiller v. Gaertringen-Krapf informierte über den Ablauf des Besuches der Weltpräsidentin im März 2018.

 

Anschließend folgten weitere Berichte des Vorstandes, Entlastungen und Diskussionen.

Ganz herzlich wurde Caroline Combe verabschiedet und ihr mit einem Geschenk für ihren Einsatz gedankt.

Nach einer allgemeinen Stärkung erfolgte die Wahl des  Vorstandes für das IW Jahr 2018/19 , bzw. verschiedene Ämter wurden bestätigt.

 

power point Nürnberg

Große Diskussion löste die Distrikthaftpflicht Versicherung aus. Da unter den Freundinnen noch einiger Informationsbedarf besteht, wurde die Abstimmung auf die  nächste Distriktskonferenz  vertagt.

Zum guten Schluss erfolgte die Einladung zur 64. Distriktskonferenz  am 16./17. Juni 2018

nach Augsburg durch die 2. Delegierte des IWC Augsburg Helga Vohler.

 

                                                                                                    Ellinor v. Seckendorff-Holzmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IWC Erlangen 25 Jahre Charterfeier am 21.10.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Indischer Besuch beim IWC München-Residenz

Im September hatten wir Besuch aus Indien von Frau Vandana Wankhede, Präsidentin IWC Umarkhed, Indien, begleitet von ihrer in München lebenden Tochter. Gleichzeitig war die Präsidentin unsers Partnerclubs beim Meeting, Gabriele Schäfer, sie ist Präsidentin vom IWC Würzburg - Hofgarten. Ein Zeichen der Verbindungen durch IW. 
 
 
 
 
 
 

 

 

Das Fotobuch vom Deutschlandtreffen in Erfurt ist da!

 

 

 

 

Das Fotobuch kann ab sofort beim IWC Erfurt-Gotha,

e-mail  almut.popp@gmail.com 

bestellt oder zur Distriktkonferenz in Nürnberg am 21.10.17   gekauft werden.

Es kostet 13 €.

 

Ein neuer Club in unserem Distrikt

Charterfeier in Bad Kötzting vom IWC Kötzting-Bayerwald am 30.10.2017

 

Morgens um 10:00 Uhr trafen peu a´peu die Gäste ein, zuvor Fototermin.
Ein großes HALLO und Freude darüber bei den IW Freundinnen, sich zu sehen.
Gäste kamen aus den Inner Wheel Club´s  Dresden, Regensburg, München, Chiemgau, Erlangen, Donauwörth, Leipzig und Würzburg.
Die Feier fand im Casino in Bad Kötzting statt und war hervorragend organisiert.
Es wurden 11 IW Freundinnen in die Gemeinschaft Inner Wheel aufgenommen, der Altersdurchschnitt liegt bei 50 Jahren.

 

 Manuela Hiller v. Gaertringen-Krapf

Distriktpräsidentin D88

 

 

 

 

 

 

 

Kuchenverkauf IWC Aschaffenburg

      

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie jedes Jahr unterstützte der IWC Aschaffenburg den Rotaryclub Alzenau bei ihrem Entenrennen mit dem Verkauf von 37 selbstgebackenen Kuchen, die regen Absatz fanden.

  

 

Traditioneller Flohmarkt in Aschaffenburg

 

Schatzsuche und Fundgrube.... unter diesem Motto fand am Samstag, den 22.Juli 2017 der traditionelle Flohmarkt des Inner Wheel Clubs Aschaffenburg statt. Zum zweiten Mal wurden hierfür die Örtlichkeiten in und um die Maintalhalle Mainaschaff genutzt...

 

 

Raritäten, Schönes und Nützliches für Erwachsene und Kinder wurden von den Damen des IWC liebevoll und mit viel Mühe aufgebaut und zum Verkauf angeboten.
Wichtig zu wissen hierbei ist, dass alle Verkaufsgegenstände zuvor von den Mitgliedern und Freunden des IWC für die gute Sache gespendet wurden.
Der sehr erfreuliche Erlös dieser Veranstaltung kommt zu 100% sozialen Zwecken zu Gute.
Vor allem in den Vormittagsstunden herrschte reger Zulauf und man konnte sich über mangelndes Interesse nicht beklagen.

 

Bei einer Tasse Kaffee und leckerem, selbstgebackenem Kuchen konnte man vor Ort noch etwas verweilen, nette Gespräche führen und sich über das was den IWC Aschaffenburg ausmacht und seine sozialen Projekte informieren.


Der Inner Wheel Club Aschaffenburg bedankt sich recht herzlich bei allen Besuchern, Unterstützern und Helfern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inner Wheel Club Bad Wörishofen-Allgäu

Distrikt 88

 

Damenturnier des Golfclubs Bad Wörishofen für den guten Zweck

am 18. Mai 2017

Bei schönstem Frühlingswetter traf sich mittags eine muntere Gruppe von neun Inner Wheelerinnen im „Halfwayhouse“ auf dem herrlichen Golfplatz von Rieden. Rasch war auf der kleinen Terrasse der Hütte ein köstliches Buffet angerichtet, mit dem wir die 21 Golferinnen zur Halbzeit der 18-Loch Runde stärken wollten.

Gruppenweise trafen die gutgelaunten, sportlichen Damen ein und genossen es, von uns „Blauschürzen“ mit diversen Leckereien, Kaffee und Kuchen bewirtet zu werden. Es entwickelten sich rasch nette Gespräche und einige Spielerinnen konnte man nur schwer auf die “ zweiten 9“ schicken.

Nach dem sportlichen folgte im Clubhaus der gemütliche Teil. Wir wurden nochmals herzlich von der Ladies Captain Ingrid Kübler begrüßt, die als Dankeschön für die gelungene „ Halfway- Bewirtung“ unserer Präsidentin Christine Schönberger einen herrlichen Rosenstock überreichte. Nach dem Essen wurde die Siegerehrung mit von uns gesponserten Preisen durchgeführt.

Die anschließende Tombola  gestaltete sich sehr unterhaltsam. 47 ansehnliche, von allen IWC Mitgliedern gestiftete Preise waren dekorativ aufgebaut. Da jedes Los gewinnt, waren alle rasch vergriffen und die Damen freuten sich über originelle Preise.

Mit Beifall wurde die Verkündung der beachtlichen Geldsumme aus den Spielgebühren, der Tombola, freiwilligen Spenden und einer zusätzlichen Spende aus der Damenkasse des Golfclubs beklatscht. Unsere Präsidentin bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen für ihre Hilfsbereitschaft, ihren sportlichen Einsatz und für die großzügigen Spenden. Besonderen Dank sagte sie schließlich der Ladies Captain für die hervorragende Organisation, die uns einen unterhaltsamen, erfolgreichen Tag bescherte.

 

Ulrike Kern

 

Ämterübergabe in Bad Wörishofen am 12. Juni 2017

                                                                        

 

 

                           

                  

 

                                  

 

62. Distriktkonferenz in Garmisch-Partenkirchen 16.-17.06. 2017

Der Berg ruft

… …respektive der IWC Garmisch-Partenkirchen ruft zur Sommerkonferenz…und der Distrikt 88 kommt. Am Vorabend der 62. Distriktkonferenz fanden sich eine große Anzahl Inner Wheelerinnen (Foto), viele davon mit ihren Männern (Foto), an der Talstation der Alpspitzbahn ein, um gemeinsam auf den 2.033 m hohen Osterfelderkopf auffzufahren.

 

 In luftiger Höhe begrüßte Inge Rogall, die Präsidentin des IWC Garmisch-Partenkirchen,

die Gäste aus nah und fern. Den musikalischen Empfang bereitete der Gruppe ein Alphornbläser-Quartett, das nicht nur herrlich spielte, sondern auch eine kleine Einführung in die Geschichte und Bauweise dieses bis zu 3 m langen Instrumentes gab.

 

 

Der Versuch durch Distriktpräsidentin Monika Schneider-Runge und Clubpräsidentin Inge Rogall, dem Instrument einen Ton zu entlocken, war erfolgreich.

 

 

Der anschließende Besuch des Alpspix, einer spektakulären Aussichtsplattform mit zwei bis zu 25 m langen Stegen über einem Abgrund von tausend Meter Tiefe, erlaubte uneingeschränkte und atemberaubende Weit- und Tiefblicke auf die Zugspitze, die riesige Alpspitz-Nordwand und hinunter ins wilde Höllental. Aber auch die Pflanzenwelt wusste mit Trollblume und Enzian zu beeindrucken.

 

                     

 

Nach kurzer Fahrt mit der Hochalmbahn und Einkehr  in der Hochalm startete der kulinarische Teil des gemütlichen Hüttenabends. Die Küche verwöhnte mit Jausenbrett als Vorspeise, Ente oder Nudelpfanne als Hauptgericht und einem Kaiserschmarrn zum Nachtisch

 

Die Abfahrt ins Tal erfolgte mit der Gondel in der Dunkelheit, das erleuchtete Garmisch-Partenkirchen zu Füßen und ein blutroter Streifen des letzten Abendrots über den den Berggipfeln

 

Die Konferenz am nächsten Tag im Richard-Strauss-Saal des Kongresshauses Garmisch-Partenkirchen begann nach der Einschreibung der Delegierten mit einem musikalischen Gruß der Bläsergruppe unter der Leitung von Edi Schönach (Foto) und stand unter dem Motto: „Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die Welt für eine Stunde wie Heimat aus“ (Hermann Hesse). Es folgte die Begrüßung durch die Präsidentin des IWC Garmisch-Partenkirchen Inge Rogall und sowie durch die Distriktspräsidentin Monika Schneider-Runge, die neben der Nationalen Repräsentantin Margareta Momkvist und Incoming Deputy Nina Netzsch auch sieben aktive und ehemalige Distriktspräsidentinnen willkommen heißen konnte. Grußworte sprachen die 1. Bürgermeisterin des Marktes Garmisch-Partenkirchen, Frau Dr. Sigrid Meierhofer, sowie der Präsident des Rotary Clubs Garmisch-Partenkirchen, Prof. Dr. Ralf Roloff.

Der anschließende interessante und informative Festvortrag von Josef Kümmerle, Leiter des Werdenfels Museums, mit dem Thema „Natur-Berge-Heimat-Brauchtum“, schlug einen Bogen von der Gründung und ersten Erwähnung Partenkirchens über die Entwicklung des Werdenfelser Landes bis in die Gegenwart und erheiterte das Audutorium mit Anekdoten über die kleinen Rivalitäten zwischen den beiden Ortsteilen Garmisch und Partenkirchen und die immer noch vorhandenen Unterschiede in Dialekt und Tracht.

Eingerahmt war der Vortrag von Aufführungen der Jugend-Plattler-Gruppe dese Trachtenvereins Garmisch.

 

 

 

 

Höhepunkt der Konferenz war die Verleihung des Margarette Golding Awards an Christine Rottland vom IWC Oberfranken für ihr soziales Engagement für benachteiligte, aidsverwaiste und in Armut lebende Kinder und Frauen in Tiwi/Kenia (Foto). Renate Freifrau von Berlepsch skizzierte in ihrer Laudatio den Ursprung und  die Entwicklung des Projekts sowie den selbstlosen persönlichen Einsatz von Christine Rottland seit 1998 und den von ihr 2003 gegründeten Verein Asante e.V.

 

 

 Unter stehendem Applaus aller Konferenzteilnehmer steckte Distriktpräsidentin Monika Schneider-Runge die Auszeichnung für außergewöhnliches soziales Engagement außerhalb Inner Wheels an und übergab die Urkunde. Tief bewegt über diese Auszeichnung bedankte sich Christine Rottland bei allen, die dazu beigetragen hatten und gab einen kurzen persönlichen Einblick in Ihre Arbeit.

 

Nach Start des Herrenprogramms und einer kurzen Pause begann  die Arbeitskonferenz, die diese Mal ihrem Namen alle Ehre machte, gab es doch neben den üblichen Regularien viel Arbeit in Form von Diskussionen, Anträgen, Abstimmungen und Wahlen (s. Protokoll der Distriktkonferenz). Die Nationale Repräsentantin Margareta Momkvist berichtete über ihre Aufgaben, Projekte und die Teilnahme an diversen internationalen Veranstaltungen im vergangnenen Inner Wheel Jahr. Sie bedankte sich für die Spendenbereitschaft der zahlreichen Clubs zum Tag der guten Tat. Durch Ihre Initiative konnte sie eine stattliche Summe für das Projekt der Weltpräsidentin spenden.

Monika Schneider-Runge ließ in einem Bericht ihr Jahr als Distriktpräsidentin noch einmal Revue passieren. „Es war ein arbeitsreiches Jahr mit vielen Herausforderungen“, so ihr Fazit, Themen waren unter anderem die Entscheidung über einen Nationalen Vorstand, der Besuch der Weltpräsidentin, Vorbereitung der Worldconvention in Melbourne, Überarbeitung der Leitfäden und die Fortführung und Neustrukturierung des Archivs auf den verschiedenen Ebenen, da Regina Jost dies nicht mehr weiterführt. An dieser Stelle bedankte sich Monika Schneider-Runge für diese jahrzentelange Arbeit bei Regina Jost, „unserer Inner Wheel-Deutschland-Weisen“, die leider nicht an der Distriktkonferenz teilnehmen konnte. Die Verabschiedung aus dem Amt fand im Mai bei einem persönlichen Besuch bei Regina Jost in Nürnberg statt, bei der auch ein Geschenk der sieben IW-Distrikte überreicht wurde. „Die Belohnung für dieses schon sehr umfangreiche Arbeitspensum des Jahres waren für mich dann die Clubbesuche und die Inner Wheel-Veranstaltungen: Ich wurde überall mit großer Herzlichkeit begrüßt und in Freundschaft aufgenommen. Ich durfte vielen interessanten Vorträgen lauschen, und habe an wunderbaren Clubveranstaltungen teilgenommen. Es gab viele bereichernde Begegnungen und Gespräche. Aber auch kritische Fragen und Diskussionen kamen nicht zu kurz“ so die scheidende Distriktpräsidentin. Besonders hob sie noch einmal das wunderbar gestaltete und rundum gelungene Deutschlandtreffen in Erfurt, ausgerichtet vom IWC Erfurt-Gotha, hervor. Ihren Fokus für Ihr Amt als Past-Präsidentin und ISO-Beauftragte wird sie auf die europäische Zusammenarbeit der Clubs und des Distrikts legen. „Ich möchte dieses Jahr nicht missen, und will allen meinen Nachfolgerinnen nur Mut machen, das Amt zu übernehmen“.

 

Mit den Worten „Heute übertrage ich nun die Verantwortung für das nächste Jahr an meine Nachfolgerin Manuela Hiller von Gaertringen-Krapf. Ich wünsche ihr viel Freude und Erfolg im Amt. An sie und ihre Vize Präsidentin übergebe ich die Zusage von vier Freundinnen, die sich bereit erklärt haben das Amt der Distriktpräsidentin zu übernehmen, bis zum Jahr 2022 / 2023“ übergab Monika Schneider-Runge die Amtskette an die Distriktpräsidentin des IW-Jahres 2017/18 Manuela Hiller von Gaertringen-Krapf.

 

Mit dem Satz „Es gibt kaum ein beglückenderesGefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann“ von Dietrich Bonhoeffer, gleichzeitig der Leitspruch für ihr Präsidentinnenjahr, eröffnete sie ihre Antrittsrede und stellte kurz ihre Ziele und den neuen Distriktvorstand mit Christine Altona als Vize-Distriktpräsidentin, Ingrid Dieckhoff als Sekretärin, Sabine Fendel als Schatzmeisterin, Hedwig Gräfin zu Münster als Gründungsbeauftragte, Ellinor von Seckendorff-Holzmann als Redakteurin und Almut Popp als Internetbeauftragte vor.

Mit der offiziellen Ämterübergabe an den neuen Vorstand endete die Konferenz und fand bei einem gemeinsamen Mittagessen ihren Ausklang. Eine durch Clubpräsidentin Inge Rogall und ihr Team hervorragend organisierte und gelungene Veranstaltung, die noch dazu von den Freundinnen des IWC Garmisch-Partenkirchen charmant und mit großer Herzlichkeit betreut wurde.

Michaela Wies, Distriktredakteurin 2014/17

 

 

Herzlichen Dank an den IWC Garmisch-Partenkirchen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschlandtreffen in Erfurt

10. Deutschlandtreffen  von Inner Wheel in  Erfurt vom 28. bis 30. April 2017 in Erfurt

 

„Auf Luthers Pfaden“

 Impressionen

 zusammengestellt von Angelika Grae, Lotte Justi, Regine Scherer, Kristina Schleiff IWC Erfurt-Gotha, Lilo Ammer IWC Tegernsee, Dr. Falk Oesterheld und Heinrich Schleiff RC Erfurt

 

Eine erwartungsfrohe Begrüßungsabordnung des IWC Erfurt-Gotha freute sich am  Freitagnachmit- tag im Augustinerkloster in Erfurt auf das Eintreffen der 400 Gäste des 10. Deutschlandtreffens, das unter dem Motto „Auf Luthers Pfaden“ stand. Inner Wheelerinnen aus insgesamt 108 Clubs mit Partnern aus 50 Rotaryclubs hatten sich auf den Weg nach Erfurt gemacht.

 

 

 

Anschaulich, auch auf die Aspekte der Ökumene eingehend, führte der Reformationsbeauftragte der Thüringer Landesregierung, Herr Dr. Seidel , in der geschichtsträchtigen Kirche, in der Luther zum Priester geweiht wurde, in die Thematik ein.

 

Der Begrüßungsabend wurde durch ein gemeinsames Abendgebet und hörenswerte Orgelmusik abgerundet. Das  Abendessen nutzten Gastgeberinnen und Gäste  zu fröhlichen  Begegnungen/ Wiedersehen  und Gesprächen.

 

Der Samstag war ausgefüllt durch vielseitige Exkursionen.

 Etwa 150 bestens gelaunte  Inner Wheelerinnen mit Partnern gingen  dem Wirken Luthers in Erfurt  nach und erfuhren  von seinem Leben  als Student  an der historischen „Universitas Studii Erfordiensis“, auch „Hierana“ (an der Gera liegend) genannt, wo  in den damaligen Studentenheimen, den Bursen, strenge Regeln herrschten.  Auch Luthers  Eintritt in den Augustinerorden, seine Lebensumstände  und  seine Predigten in der Kaufmannskirche wurden anschaulich beleuchtet. Daneben  überraschte der Spaziergang durch die Altstadt die Besucher mit manchem  malerischen Ausblick und kleine Pausen wurden zum Probieren bei Erfurts  angesagter Chocolaterie „Goldhelm“ genutzt. Nach der erholsamen Mittagspause ging es auf den Domberg in den Mariendom, wo  Interessantes zur Geschichte des Bistums Erfurt und des Doms mit seinen Kunstwerken  zu erfahren war.

Nicht nur die Spuren Luthers zogen die Besucher in die Altstadt, sondern auch das “Jüdische Erbe“  in Erfurt. Alte Synagoge, Mikwe, kleine Synagoge, Fundort des jüdischen Schatzes…..die Wege sind kurz und die Dichte und Fülle beeindruckt. Der erklärte Höhepunkt des Spaziergangs war der Besuch der alten Synagoge mit der Präsentation der Grabplatten , der gefundenen Schriften und des jüdischen Schatzes,  dessen Stücke, insbesondere der Brautring ,  heute teilweise nicht nur einmalig in Deutschland, sondern gar in der Welt sind. Der Reiseleiter verstand es, bei dem Stadtrundgang  das Leben und Leiden der Erfurter Juden im Laufe  der vergangenen Jahrhunderte eindrucksvoll vor Augen zu führen.

 Die Teilnehmer waren von der Schönheit der Stadt und auch von den rustikalen Gaumenfreuden begeistert  und versicherten, Erfurt nicht zum letzten Mal besucht zu haben.

 

Eisenach und die Wartburg, untrennbar mit Luther verbunden, waren einer großen Gruppe die Reise wert.  Unter  sachkundiger Führung wurde schon auf der Fahrt  die reiche Kulturlandschaft, die man von der Autobahn aus sehen kann, erläutert  und auf die bedeutenden Residenzstädte aufmerksam gemacht, allen voran Gotha  mit seiner beachtenswerten barocken Kultur.

 

In  Eisenach “erklomm“ man zunächst die zum Weltkulturerbe gehörende und sehr gut restaurierte Wartburg . Die  Führung durch die Burg beleuchtete neben dem Reformator auch  das Wirken der Heiligen Elisabeth von Thüringen  am Beispiel der schönen Fresken von Moritz von Schwind.  Interessante  Ausführungen zur  Denkmalpflege vervollständigten den Rundgang.

 

Natürlich fehlte auch  die Besichtigung der Lutherstube nicht, in der „ Bruder Martin“ als Junker Jörg 1521 das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.  Die Eisenacher Schülerjahre  Luthers und  sein Leben und Wirken brachte die sehenswerte Ausstellung im Lutherhaus den Besuchern vor der Rückkehr nach Erfurt  nahe.   

 

 

Luthers Pfade verließen auch die 28 Gäste, die sich nach Bad Frankenhausen und den Kyffhäuser aufmachten und wurden in ihren Erwartungen nicht enttäuscht.  Schon der kurze Fußweg zum Tübke Panorama in Bad Frankenhausen bot bei sonnigem Wetter nicht nur einen herrlichen Blick darauf, sondern Naturfreunden auch allerhand Interessantes,  Blühendes am Wegesrand. Das riesige Panoramagemälde mit dem Titel „Frühbürgerliche Revolution“  von dem Leipziger Maler Werner Tüpke 1976 bis 1987 erstellt , wurde von einer Reiseführerin hervorragend erklärt und faszinierte alle Teilnehmer .

 

. Im Anschluss ging es weiter zum Kyffhäuser Denkmal.  Der Aufstieg war etwas  anstrengend,  die gute Fernsicht bis zum Brocken entschädigte jedoch für manche Mühsal .  Auch begeisterte auch hier eine sehr gute Führerin die Mitreisenden , so dass das in den Berg gehauene Barbarossadenkmal  bleibende Eindrücke vermittelte.  Eine bereitstehende Pferdekutsche erleichterte „Fußlahmen“ den Rückweg zum Bus.

 

50 Gäste lockte ein Besuch der Klassikerstadt Weimar.  Bei herrlichem Sonnenschein führte der Weg indirekt nach Osten, rechterhand die Hänge der Vorberge des Thüringer Waldes, linkerhand das weite Thüringer Becken. Der Reiseleiter nutzte die Zeit, einen Überblick über die reiche Geschichte Thüringens zu geben. Bonifatius,  Karl der Große, Friedrich Barbarossa spielten dabei  ebenso eine Rolle wie die Heilige Elisabeth, Martin Luther,  der Schwedenkönig  Gustav Adolph und Napoleon I.    Der Anblick des Ettersberges mit seinem Mahnmal  erinnerte an das KZ Buchenwald, das für eine besonders dunkle Seite der deutschen Geschichte steht.
Weimar ist zum Einen geprägt durch die Repräsentanten der „goldenen Klassik“, Herzogin  Anna Amalia, Großherzog Ernst August, Goethe, Schiller, Herder  und Wieland, zum Anderen aber auch von der „silbernen Klassik“ ca. 50 Jahre später mit Großherzogin  Maria Pawlowna, Liszt, Wagner und weiteren bekannten Musikern.  Zwei  fachkundige und lebendige Stadtführungen stellten die wesentlichen Sehenswürdigkeiten vor: Goethe- und Schillerhaus, Stadtschloss, Musikhochschule Franz Liszt, Bauhausuniversität, Deutsches Nationaltheater und Herderkirche.  Ein Highlight war der Besuch der Anna Amalia Bibliothek, die nach dem verheerenden Brand vor einigen Jahren in ihrer Rokokopracht wiedererstanden ist.  Auch nach diesem dicht gedrängten Programm  wurden auf der Rückfahrt noch diverse Fragen an den  Reiseleiter  zur aktuellen  Situation des Freistaats Thüringen gestellt.  Ein erlebnisreicher Tag!  

 

Die Reise zum barocken Universum Gotha war ein weiteres Angebot, das gerne angenommen wurde. Per Bus ging es durch die Frühlingslandschaft in die ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha. Erster Besichtigungspunkt war der Schlosspark von Friedenstein, die älteste Gartenanlage nach englischem Vorbild auf dem europäischen Festland. Das Schloss selbst hat gewaltige Ausmaße, es ist eine frühbarocke Anlage, die größte in Deutschland. Zwei mächtige Türme schließen den riesigen Innenhof ab. Im Schloss selbst ist das barocke Ekhoftheater mit seiner aufwendigen Bühnenmaschinerie aus dem 17. Jahrhundert zu bewundern. Darüber hinaus sind verschiedene kostbare Sammlungen und die Prunkräume zu besichtigen.

 

. Dem Schloss gegenüber befindet sich das herzogliche Museum,  das im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Von einer Terrasse aus konnte man den alten barocken Garten bewundern und die ihn begrenzenden Bauten der Orangerie. Von der Nordseite des Schlosses blickt man auf die historische Altstadt. Beim Weg hinunter zum Rathaus passiert man die sogenannte Wasserkunst, eine Bewässerungsanlage, die neben ihrem praktischen Wert mit ihren Springbrunnen und Gartenanlagen ein wunderschönes Bild abgibt. Nach einer Besichtigung der alten Gassen der Stadt war es Zeit, etwas für die müden Füße und gegen den Hunger zu unternehmen. Nicht weit vom Zentrum ist das „Hotel am Schlosspark“, das mit einem vorzüglichen Buffet die müden Geister wieder erfrischte. Der Nachmittag war ausgefüllt mit einer Besichtigung des herzoglichen Museums, das neben bedeutenden Gemälden auch Skulpturen, ägyptische und asiatische Kunst und Keramiken zeigt. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Forschungsbibliothek Gotha, wo Handschriften, insbesondere zum Weltkulturerbe gehörende Schriften Luthers und alte Drucke faszinierten. Alles in allem ein ausgefüllter Tag, der Lust auf einen neuerlichen Besuch machte.

 

Der anregende Tag endete mit dem Galaabend  im  Kongresszentrum  der Messe Erfurt, festlich  dekoriert  in den InnerWheel  Farben. Wir freuten uns über Grußworte der Nationalen Repräsentantin, Frau  Margareta Momkvist, der Distriktspräsidentin des 88. Distrikts, Frau Monika Schneider-Runge, der Governorin des Rotary Distrikts 1950, Frau Christine Büring  sowie des Erfurter Oberbürgermeisters, Herrn  Andreas Bausewein.  

 

 

 

Höhepunkt des Abends war unbestritten die Festrede der ehemaligenThüringer  Wissenschaftsministerin und langjährigen Präsidentin des Thüringer Landtages, Frau Prof. Dagmar Schipanski .
Sie würdigte in ihrer Ansprache die Arbeit von Inner  Wheel und Rotary, insbesondere deren herausragendes soziales Engagement. Unter Bezug auf die vormittags  im Rahmen des Deutschlandtreffens angebotenen Touren gelang es  ihr hervorragend, den Zuhörern die interessante Kultur- und Geistesgeschichte Thüringens nahe zu bringen. Am Beispiel  Jenas machte sie auf die enge Verzahnung von industrieller Entwicklung und  Naturwissenschaften aufmerksam. Bei der Benennung weiterer bedeutender Thüringer Städte spielten auch die Geistesgrößen eine gewichtige Rolle, die dort lebten oder leben. Neben den herausragenden Persönlichkeiten  der Weimarer Klassik widmete Frau Prof. Schipanski  Martin Luther und Johann Sebastian Bach besondere Aufmerksamkeit. Sie verdeutlichte, dass Luther nicht nur der große Reformator war, sondern auch der Begründer der evangelischen Kirchenmusik, die in Johann Sebastian Bach einen ihrer absoluten Höhepunkte erreichte. Die Festrednerin bezog sich auf die bis heute wirkenden positiven Impulse der Reformation, wie Toleranz, Bildung und Weltoffenheit. Sie ermunterte sehr nachdrücklich dazu, unseren Kindern und Enkeln diese Werte zu vermitteln und sie  zu Deutschen Staatsbürgern in einem freien und geeinten Europa zu erziehen. Mit lang anhaltendm Beifall und „standing ovations“ bedankte sich die Versammlung für diese engagierte und ermunternde Rede.

 

 Bei angeregten Gesprächen, gutem Essen und virtuosem, erfrischendem  Gesang des Erfurter Kammerchores  klang der Abend aus.

 

 

 

Am Sonntagmorgen lockte bei strahlendem Wetter Erfurts „Blumenparadies“, die Erfurter Gartenbauausstellung, auf Entdeckungstour zu gehen. Neben Führungen durch den Skulpturenpark,  das Gartenbaumuseum und die Pflanzenschauhäuser  konnte man auch einfach   beim Cafe in den verschiedenen Restaurants entspannen, mit der EGA Bahn durch den Park fahren , die Begegnungen mit den Freundinnen  und die gelöste Atmosphäre genießen. Da fiel der Abschied Allen schwer.

Schön war`s! Der Inner Wheel Club Erfurt-Gotha sagt: Danke für den Besuch und auf Wiedersehen beim Deutschlandtreffen in Baden-Baden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Treffen der Präsidentinnen, Vizepräsidentinnen und Vizesekretärinnen am 18. Februar 2017 in Nürnberg

 

Vize Sekretärinnen Treffen am 18.02.17  in Nürnberg im Hotel Maritim

Am Samstag den 18.02. trafen sich auch 23 Vize Sekretärinnen in Nürnberg, um sich dort über ihr zukünftiges Amt zu informieren.

Für einige Damen ist es kein unbekanntes Amt, dass Sie ab Juli 2017 übernehmen, aber doch sind immer wieder Informationen in diesem Austausch, die neu sind und die Aufgabe befüllen.

Die Intenetbeauftragte des Distrikts, Frau Almut Popp, und die Distriktssekretärin Frau Gabriele Ahl-Pokorny sprachen über Protokolle, Aufgabentrennung oder auch Aufgabenüberlappungen der Sekretärin mit der Internetbeauftragten, Logins und Archivierung mittels neuer Medien (USB-Stick, externe Festplatte).

Im angeregten Fragen – Antworten Austausch verging die Zeit wie im Fluge.

Auf diesem Wege möchte ich mich gerne für die angenehme Atmosphäre und das nette Miteinander bedanken…………… Gabriele Ahl-Pokorny

 

CLUB NÜRNBERG – ST. LORENZ

Buchprojekt für Flüchtlingskinder „Sprache verbindet Menschen und Kulturen“

Krieg, Brutalität, zerstörte Häuser: Menschliche Schicksale. Kinder, Männer und Frauen müssen ihre Heimat verlassen. Laut UNICEF sind mindestens ein Viertel aller Flüchtlinge, die derzeit nach Deutschland kommen, Kinder und Jugendliche. Nach Angaben der Organisation ist die frühzeitige Integration der Kinder und Jugendlichem entscheidend für ihre Lebensperspektive in unserem Land.

Unser Projekt

Der Inner Wheel Club Nürnberg - St. Lorenz möchte dazu einen kleinen Beitrag leisten. Wir sind überzeugt: nur wer unsere Sprache spricht, kann hier Fuß fassen, ein neues Leben beginnen, einen Beruf erlernen oder ausüben.

Mit unserem Buchprojekt wollen wir Freundinnen genau da ansetzen und Kinder zwischen 7 und 17 Jahren fördern. In Deutschland gibt es für diese Neuankömmlinge besondere Klassen, in Bayern werden sie Übergangsklassen (Ü-Klassen) genannt. Hier erlernen die Schüler, die aus ganz unter-schiedlichen Ländern und Kulturkreisen kommen, unsere Sprache, unsere Sitten und Gebräuche. Außerdem werden sie fit gemacht, damit sie innerhalb von ein bis zwei Jahren in eine Regelklasse wechseln können.

Der Inner Wheel Club Nürnberg-St. Lorenz ist eine Kooperation mit Grund-, Haupt- und Mittelschulen in Nürnberg und Neumarkt eingegangen, die Ü-Klassen eingerichtet haben. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Lehrern besorgen wir sinnvolles Lehrmaterial:

  • Bedarfsgerechte Bücher und
  • eine Spieleauswahl

Die Schulen sind sehr dankbar für unser Angebot, da die öffentlichen Mittel zur Anschaffung geeigneten Materials oft nicht ausreichen. Denn sie haben keinen ausreichenden „Bücheretat“ trotz steigender Zahlen von Ü-Klassen-Kindern.

Die Kosten

Unser Inner Wheel Club sponsert für jede Klasse eine individuell zusammengestellte Bücherkiste im Wert von je 500 €. Zurzeit arbeiten wir mit fünf Mittelschulen, einer Realschule und drei Grundschulen zusammen. Dafür haben wir ein Budget von 5.000,-- € zur Verfügung gestellt. Dieses Projekt begleiten wir das ganze Schuljahr hindurch. Da wir Freundinnen uns ehrenamtlich für dieses Projekt engagieren, halten wir die Kosten bei hoher Effektivität sehr gering.

Die Nachhaltigkeit

Geht man davon aus, dass in den Ü-Klassen durchschnittlich 16 Kinder unterrichtet werden, können wir mit diesen Bücher- und Spielekisten pro Jahr rund 150 Kinder erreichen. Da die Kisten nach dem Schuljahr an die nächsten Klassen weitergegeben werden können, ist der Multiplikationseffekt nicht zu unterschätzen, denn bereits im dritten Jahr haben rund 500 Kinder vom Projekt profitiert. Die Nachhaltigkeit ist also garantiert.

 

Herbstdistriktkonferenz in Nürnberg

Am 22.10.2016 fand im Hotel Maritim in Nürnberg die 61. Distriktkonferenz des Distrikts 88 statt. Die Konferenz war außerordentlich gut besucht. Neben den 67 Delegierten waren fast ebenso viele Gäste anwesend, darunter viele junge Inner Wheelerin, so dass man optimistisch in die Zukunft von IW schauen kann.

Anschließend sprach die Nationale Repräsentantin Margareta Momkvist zu den Delegierten und Gästen.

Die Konferenz ging dann weiter mit den Berichten des Vorstands, Abstimmung zu eingereichten Anträgen und Nominierung und Wahl der neuen Kandidatinnen für den Distriktvorstand 2017/18 und der Nominierung und Wahl der Debuty für 2017/18, Helga Netsch.

Ein neu gegründeter Club stellte sich vor, der IWC Kötzting-Bayerwald, der bis jetzt 13 Mitglieder umfasst, die aus 4 verschiedenen Nationalitäten kommen.

Eingeladen wurde zum Deutschlandtreffen am 28.-30.04,2017 in Erfurt und zur 62. Distriktkonferenz am 17.06.2017 in Garmisch-Partenkirchen.

 

10.02.2018

Treffen der Vizepräsidentinnen u. Vizesekretärinnen in Nürnberg

Das Treffen findet im Hotel Maritim statt.

15.06.2018

64.Distriktkonferenz in Augsburg 15.-16.06.2018

Das Vize-Treffen findei im Hotel Maritim in Nürnberg statt, 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.

20.10.2018

65. Distriktkonferenz in Nürnberg

Die 65. DK findet im Hotel Maritim in Nürnberg statt. Genauere Daten werden noch bekannt gegeben.

Erfahrungen des IWC Erfurt-Gotha

Deutschunterricht für unbegleitete afghanische Jugendliche

Im August 2015 erreichte unseren Club die Anfrage, ob wir bereit und fähig wären, sechs afghanischen Jugendlichen, die im katholischen Kinderheim in Erfurt leben, Deutschunterricht zu erteilen. Bereit waren wir, aber befähigt fühlten wir 3 uns nicht, da wir die Sprache der Jungen – Dari – nicht sprachen und die Jungen außer wenigen Brocken Englisch nur ihre Muttersprache konnten. Wir starteten trotz der fachlichen Unsicherheiten.

 Wie bringt man jemandem unsere Sprache bei, mit dem man keine gemeinsame Sprache hat und der auch unsere Schrift kaum schreiben und lesen kann? Ein sprachwissenschaftlich kundiger rotarischer Freund gab uns Hilfestellung.. Wir beschafften für jeden Jugendlichen eine Alphabet- Tafel mit Abbildungen (A-Apfel/B-Baum/…) und legten los. Anfänglich trafen wir uns einige Wochen lang täglich für eine Stunde mit „unseren Jungs“, wie wir sie bald nannten. Ein kleiner Wortschatz wurde aufgebaut, zunächst mit Bildern und mit Pantomime, was allen Beteiligten durchaus Spaß machte. Dann kamen kleine grammatische Übungen hinzu. Was ist das? Wer ist das? Wo ist das? Wann ist das? Etc. Hilfreich war, dass wir auf dem Internet ein Dari-Lexikon fanden, so dass wir unklare Begriffe dort nachschlagen und übersetzen konnten. Die Jungen waren mit Feuereifer bei der Sache. Mit Hilfe des Sozialkontos unseres Clubs konnten wir einen Ting-Stift mit dazu gehörendem Kinder-Brockhaus anschaffen. Mit diesem Stift tippt man auf ein Bild im Kinder- Brockhaus und der Stift liest einem dann vor, wie das Wort heißt. Das Wort steht dort auch geschrieben, so dass man es nicht nur hört, sondern auch lesen lernt. Damit konnten die Jugendlichen nun auch in ihrer Freizeit weiter lernen und üben.

Nach den Herbstferien war es dann so weit, dass die Jungen in eine Vorbereitungsklasse eingeschult wurden und dort auch Deutschunterricht bekamen. Sie waren inzwischen auf einem Kenntnisstand angekommen, der es ermöglichte, einen Anfängerkurs „Deutsch für Ausländer“ einzusetzen. Eine Freundin, die früher Französischlehrerin war, übernahm nun den Unterricht und bietet seitdem den Jugendlichen zweimal in der Woche eine Stunde Deutsch ergänzend zum Schulunterricht an.

 Schon frühzeitig war uns klar, dass der reine Unterricht für das Sprachlernen nicht ausreichen würde. Nötig waren viel mehr Gelegenheiten, die Sprache auch im täglichen Leben zu sprechen. Hier engagiert sich besonders eine Clubfreundin, die Freude daran hat, mit den Jungen Kontakt zu haben, etwas zu unternehmen und – so weit, wie jeweils möglich – Konversation zu machen.  Daraus ergaben sich verschiedenste Aktionen: Ausflug auf die Erfurter Gartenbauausstellung, Einladung ins Restaurant und zum Eisessen, Schlittenfahren im Thüringer Wald, Waffeln backen, Kirschen pflücken und Marmelade kochen, Spielenachmittage, …

 Das Netzwerk unseres Innerwheelclubs war sehr hilfreich. Bei allen Problemen sind die Freundinnen ansprechbar und hilfsbereit. Die Jungen zeigen sich uns gegenüber sehr dankbar, und haben sehr gutes Benehmen. Sie respektieren uns 3 weibliche Kontaktpersonen und Lehrerinnen  und nehmen unsere Angebote dankbar an, In dem Maße, wie wir vertrauter werden und Kommunikation unkompliziert möglich ist, erzählen sie uns von ihren Schicksalen, ihren Familien, die in Afghanistan leben, von ihren Sorgen und Nöten. Und mit größerer Vertrautheit verhalten sie sich auch zunehmend wie „normale“ pubertierende Jugendliche. Gott-sei-Dank sind wir sturmerprobte Mütter, so dass wir das einordnen können. „Unsere Jungs“ sind uns inzwischen ans Herz gewachsen. Und es berührt uns, wenn wir von ihnen aus der Woche an der Ostsee eine Ansichtskarte bekommen, auf der sie in natürlich noch fehlerhaftem, aber gut lesbarem Deutsch von ihren Erlebnissen auf Fehmarn berichten. Mit dem neuen Schuljahr werden die Jungen eine ganz normale Klasse des BVJ besuchen, vielleicht im nächsten Jahr mit einer Lehre beginnen oder auf eine weiterführende Schule wechseln, falls sie in Deutschland bleiben können. Wir bleiben am Ball!

 Betreuungsteam: Mechthild Düssel, Felicitas Lehmann, Katrin Schottler – IWC Erfurt-Gotha

 

 

 

 

 

Deutsche Inner Wheel Strukturen

Liebe Inner Wheelerinnen,

 

in der untern stehenden Datei finden Sie die aktuelle Übersicht der Ämter von Inner Wheel.